Mittelständische Betriebe in NRW können jetzt durch das "JIM.NRW" vom Emissionshandel profitieren
Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich ehrgeizige Ziele
bei der Reduzierung von Treibhausgasen gesetzt: Bis 2020 will die
Staatengemeinschaft ihren CO2-Ausstoß um mindestens 20 Prozent senken. Dabei ist nicht nur der Technologietransfer von Industrie- in
Entwicklungsländer denkbar. Vielmehr bieten sogenannte
JI-Inlandsprojekte die Möglichkeit, gemeinsam mit internationalen
Partnern in der eigenen Region tätig zu werden. NRW will diese Option nutzen und Klimaschutz vom reinen Kostenfaktor
zum Aktivposten für Unternehmen und Kommunen werden lassen.
Energieeffizienz und CO2-Reduktion zahlen sich so via Emissionshandel
direkt bei den Projektteilnehmern aus.
Neue Anlagen rechnen sich
Das Joint Implementation Modellprojekt NRW (JIM.NRW ) richtet sich an Anlagenbetreiber in NRW, die bei ihren Heiz- oder Dampfkesselanlagen deutliche CO2-Reduktionen erzielen können. Dies kann durch den Einbau eines neuen, effizienteren Kessels geschehen, der den Energieverbrauch deutlich senkt oder aber mit einem emissionsärmeren Brennstoff arbeitet. Sowohl Industrieanlagen als auch Bürogebäude und größere Wohnkomplexe können einbezogen werden. Die Teilnehmer speisen ihre CO2-Reduktionen in das Projekt ein und erwirtschaften so handelbare Emissionsrechte. Projektträger ist die EnergieAgentur.NRW.




